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Tippler & Dropper
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Tipps
für jeden Monat (Januar - Dezember)
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Tipps für den Monat Januar
Tipps für den Monat
Februar
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September
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Tipps für den Monat
November
Tipps für den
Monat Dezember

Tauben
sind Höhlenbrüter
Am 6. März war bei mir der Paarungstermin 2011.
In meiner neuen Tipplerschlaganlage befinden sich 2 Zuchtabteile
sowie 1 Jungtierabteil mit 40 Plätzen.
Die Zuchtabteile haben die Maße von 155 cm x 200cm.
In jedem der beiden Abteile befinden sich je 8 Nistzellen, also
gesamt 16 Nistzellen.
Bei mir wird nach der Zwangsverpaarung gepaart.
Das heißt, erst werden die Vögel in die Zellen gesteckt.
Sind alle Vögel in den dafür vorgesehenen Nistzellen,
kommen dann die Weibchen dazu.
In dem einen Zuchtabteil sind die Nistzellen von der
Frontansicht offen
(siehe Foto Nr. 1).
In dem anderen zweiten Zuchtabteil sind die Nistzellen zur
Hälfte offen bzw. geschlossen
(siehe Foto Nr. 2).

Am ersten Tag nach der Anpaarung lasse ich in jedem Abteil je
ein
Paar aus ihren Nistzellen.
Und das im 30 Minutenwechsel. Damit sich die Tippler schneller
an ihr neues Zuhause gewöhnen.
Sie fressen nur wenig und fliegen kurz danach meist in ihre
zugewiesene Nistzelle.
Aber zu meiner Verwunderung gelang das nur im Zuchtabteil Nr. 2.
Und wie wir wissen, sind dort die Nistzellen in der Frontansicht
geteilt.
Für die Tippler ist das „ihre eigene Wohnung mit vier Wänden“,
wenn wir so sagen wollen.
Die Tippler schmusen in ihrem Versteck.
Im Zuchtabteil Nr. 1 habe ich die ganze Woche zu tun gehabt,
die ständigen Falschflieger wieder in ihre zugewiesene Nistzelle
zu führen.
Eine neue Schlaganlage mit neuen Erfahrungen.
Tippler sind halt auch Höhlenbrüter.
12.03.2011 Thomas
Gottschalk Vorsitzender
Taubenhalter haftet für Beschädigung
eines Flugzeuges durch Tauben
Ein Taubenhalter haftet anteilig für einen Schaden an einem
Flugzeug,
der durch die Kollision mit einer Brieftaube entstanden ist.
Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden.
Ein Geschäftsflugzeug vom Typ Cessna kreuzte beim Anflug auf den
Flughafen Paderborn einen Schwarm von Brieftauben. Die Taube
eines
Brieftaubenhalters aus Thüringen geriet in den Lufteinlass einer
Turbine
des Flugzeuges. Das Flugzeug konnte landen. Der Lufteinlass
wurde
aber irreparabel beschädigt. Für die Kosten eines Ersatzteils in
Höhe
von rund 10.500 Euro haftet der Taubenhalter aus dem
Gesichtspunkt der
Tierhalterhaftung (§ 833 BGB) zur Hälfte.
Bei dieser Haftungsgrundlage kommt es nicht auf ein Verschulden
des
Tierhalters an, sondern lediglich darauf, dass sich eine
spezifische
Tiergefahr verwirklicht hat. Ausreichend ist, wenn das Tier ein
Verkehrshindernis
gebildet hat. Die andere Hälfte der Verantwortung trägt der
Flugzeughalter
aus dem Gesichtspunkt der Betriebsgefahr des Flugzeugs (§ 33
Luftverkehrsgesetz)
selbst. Dass das Flugzeug weitaus größer, schwerer und schneller
ist, erhöht im
Vergleich zur Taube nicht sein Gefährdungspotential. Denn die
deutlich
geringere Geschwindigkeit und Größe der Taube verkleinert nicht
die für
Flugzeuge von ihr ausgehende Kollisions- und
Beschädigungsgefahr;
gerade die Größe des Tieres macht ihr Eindringen in die
lufteinziehende
Turbine wahrscheinlich und kann eine Turbine irreparabel
beschädigen,
so dass bei Vorhandensein nur einer Turbine ein Absturz des
Flugzeugs
und der Tod der Insassen möglich ist.
Das Oberlandesgericht hat mit seinem Urteil eine gleichlautende
Entscheidung des Landgerichts Paderborn vom 10.09.2003
bestätigt.
Die Revision zum Bundesgerichtshof wurde nicht zugelassen.
Oberlandesgericht Hamm,
Urteil vom 11.02.2004
- 13 U 194/03 -
Gerichtsurteile in der Taubenhaltung!
35 Tauben sind genug
In Wohngebieten muss der Grundstücksnachbar die Haltung und den
Flug
von 35 Tauben dulden. Weitere 60 Tiere dürfen zu Zuchtzwecken,
allerdings
ohne Flugerlaubnis, in einem Taubenschlag gehalten werden.
Nach Überzeugung der Richter führt die Zahl von 35 Flugtauben
noch
nicht zu wesentlichen Beeinträchtigungen eines Nachbarn.
Der Nachbar muss es vielmehr hinnehmen, dass diese Vögel hin und
wieder
sein Grundstück beim Freiflug streifen oder überfliegen.
Weder geht dabei eine unzumutbare Lärmbelästigung von den Tauben
aus,
noch konnte festgestellt werden, dass die Tauben das Grundstück
beschmutzen.
Oberlandesgericht Oldenburg
(AZ.: 8 U 127/98)
..........................................................................................................
Rechtsbereich: Zivilrecht
Gericht: OLG Celle
Datum: 09.12.1988
Aktenzeichen und Fundstelle: 4 U 130/ 87 ; ZMR 1989, 150
Sachverhalt:
Die Parteien waren Nachbarn. Sie wohnten in einem Bauerndorf,
in dessen Ortskern etliche Höfe angesiedelt waren. Daran
anschließend
befanden sich Wohnsiedlungen. ; Der Kläger der zweiten Instanz
wollte weitreichende Beschränkungen in der Taubenhaltung durch
seinen Nachbarn. Er fühlte sich durch das Gurren und
Flügelschlagen
der Tauben gestört. Auch würden sie sein Grundstück mit Kot
verunreinigen,
wodurch es zu einer Gesundheitsgefährdung komme.
Beurteilung:
Anders als bei Hunden und Katzen war nach h. M. bei Tauben
(und Bienen) die Vorschrift des § 906 BGB analog anzuwenden.
Deswegen konnte der gestörte Nachbar nur dann Unterlassung
der Störung verlangen, wenn die Störung wesentlich und nicht
ortsüblich
war. Die Beeinträchtigung durch Gurren und Flügelschlagen
sah das Gericht als unwesentlich an. Die Beeinträchtigung durch
Verunreinigung hingegen führte dazu, dass bei der Haltung
von 30 Tauben die Grenze des Zumutbaren überschritten wurde.
Eine Taubenhaltung war in dörflichen Ansiedlungen üblich.
Da eine weitere Begrenzung der Flugzeiten der Tauben
(2 Stunden pro Tag) nicht möglich war, sah das Gericht die
maximale Grenze der Anzahl der Tauben bei 20 als erreicht an.
Entscheidung:
Die Klage hatte insoweit Erfolg, als der Kläger die Beschränkung
der Taubenhaltung auf maximal 20 Stück verlangen konnte.
01.01.2011
Thomas Gottschalk Vorsitzender
28.07.2010
Thomas Gottschalk
Vorsitzender
Können Tippler bei 35°C fliegen?
Der Frühling 2010 war für diese Jahreszeit schon viel zu kalt.
Pünktlich zum ersten Wettflug wurde es Frühling.
Gute Flugzeiten kamen zustande, und die Natur erwachte.
Alle Sportsfreunde dachten schon, das wird ein kühler Sommer.
Denn bis Ende Mai wurden es kaum über 23°C.
Selbst der 19. und 20. Juni, also der Long Day Flug, war nicht
das
Sommerwetter wie wir es normalerweise kennen.
Bis dahin flogen und trainierten unsere Tippler wie gewohnt.
Nur der Habicht und Wanderfalke machte in diesem Jahr den
Tipplern
besonders zu schaffen.
Dann kam endlich von den Meteorologen die Nachricht,
jetzt kommt der Sommer.
Und was für ein Sommer! 35°C und sogar bis 39°C wurden es in
Berlin.
Und schon flogen unsere ausdauernden Tipplerflieger nur noch
wenige Stunden.
Ebenso habe ich beobachtet, dass die Tippler plötzlich auf
Bäumen landeten,
was sie vorher nie getan haben.
An Training war bei mir überhaupt nicht mehr zu denken.
Wenn ich die Tippler morgens gegen 6.00 Uhr fliegen ließ,
fehlte schon nach einer Stunde mindestens ein Tippler wenn nicht
sogar zwei.
Das eigenartige war, das sie am Abend so gegen 22.00 Uhr wieder
ankamen.
Da die Tippler in den Morgenstunden sehr hoch flogen, griff der
Wanderfalke unvermindert an bis er seine erste Beute hatte.
Das ging dann jeden Tag so weiter.
Das machte die Tippler so nervös, das sie dann gar nicht mehr
flogen.
Am 04.07.2010 starteten 8 Tippler zu unserem ersten Jungflug.
Beim Start morgens 4.30 Uhr hatten wir schon Temperaturen um
27°C.
Aber es kam noch schlimmer.
Am Mittag stieg die Temperatur schon an die heiße 38°C. Sie
flogen nur noch
wenige Meter über dem Schlag und wollten, und das war nicht zu
übersehen,
auf eine etwa 20 Meter hohen Pappel landen.
Schnell entschloss ich mich, die Dropper raus zu lassen.
Was sich als richtige Entscheidung herausstellte.
Glück gehabt, zwei Minuten später landeten sie.
Und sie gingen auch alle sehr schnell hinein.
Es hätte bei diesem heißen Wetter überhaupt nicht geflogen
werden sollen.
Das hohen Temperaturen war für meine Tippler der absolute
Stress.
Obwohl Tippler bei fast jedem Wetter fliegen, aber zu heißes
Wetter
ist Tödlich für unsere Tippler.
Ob es in der Zukunft überhaupt noch eine sin macht bei derart
solche unübliche
Wetterkapriolen noch Tippler fliegen zu lassen, mag ich zu
bezweifeln.
Natürlich dürfen wir nicht gleich in der Panik verfallen, und
von
Klimaerwärmung sprechen. Auch wenn sie sich schon bei uns in den
Köpfen angekommen ist.
Wenn dann noch bei diesem Heißen Stresswetter die Raubvögel
zuschlagen,
bricht Panik unter unsere Tipplern aus.
Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Tippler einfach Kaput
machen.
Hitze und Raubvogelplage das ist einfach zu viel für unsre
Tippler.
Das ganze Geschehen am 03-04,07,2010 zeigte deutlich was das zu
heiße Wetter
angerichtet hat. Wenn der Vernunft bei den Taubenliebhaber siegt
würde
sicher der eine oder andere Tipplerzüchter
seine Tiere nicht bei solch einem heißen Unwetter seine Tippler
zum Flug schicken.
Bei den Brieftaubenzüchtern werden die Taubenexpresse in
Richtung Heimat geschickt
damit sie dann auf eine bedeutend kürze strecke ihren
Heimatschlag anfliegen können.
Wir Tipplerzüchter sollten das gleiche tun, bzw. den Wettflug
ausfallen lassen.
Den Tauben zu Liebe.
28.07.2010
Thomas Gottschalk
Vorsitzender
Tipps für den Monat Janaur
Winterzeit - Ruhezeit
Endlich haben jetzt unsere Tippler ihre verdiente
Winterruhe. Jetzt haben wir die Möglichkeit, notwendige
Veränderungen am Taubenschlag vorzunehmen.
Man sollte auch die Möglichkeit nutzen, mit
Taubenzüchtern zu fachsimpeln.
Denn wenn die Paarung im März beginnt, sind wir wieder
im gewohnten Stress. Jeder Tipplerzüchter sollte auch sein
Tipplerfutter umgestellt haben, damit die Tippler schön ruhig bleiben.
Eine gute Wintermischung kann wie folgt aussehen:
15 % Weizen -
9 % Erbsen gelb/grün
10 % Mais (Bad. Landmais)
8 % Mais kleine sorte
8 % Braugerste
6 % Wicken
5 % Erbsen,
6 % Dari
6 % Milocorn
4 % Kardisaat
4 % Haferkerne
3 % Sonnenblumenkerne
3 % Leinsaat
3 % Sojabohnen
2 % Hirse
2 % Paddy-Reis
2 % Buchweizen
2 % Raps und
2 % Rohreis ergibt 100 % bestes Wintertipplerfutter.
Natürlich kann man sei Tipplerfutter auch Mischungen
fix und fertig kaufen.
Hier ein paar Firmen mit guten und erprobten Taubenfuttersorten.
www.muskator.de
www.lechner-taubenfutter.de
www.roehnfried-onlineshop.de
www.hagemann-tierbedarf.de
www.spinne-oelde.de
www.beduco.be/beyers/pigeons/de/duiven.html
www.matador-futter.com
Und wie sieht es mit der Taubentrennung aus?
Ich persönlich trenne die Tippler im Monat Januar.
Auch das trägt wesentlich zur Ruhe bei. Denn unsere Tippler brauchen
ihre ganze Energie für die bevorstehenden Flüge und die Zucht.
TCD Tippler Club Deutschland
Thomas Gottschalk
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Tipps für den Monat
Februar
Impfen bei
Tauben ja oder nein?
Taubenkrankheiten (Paramyxovirose)
Paramyxovirose Erreger: PMV 1 ist das weltweit vorkommende Virus
schlechthin.
Seit 1978
trat diese Virusform erstmalig bei Tauben massenhaft auf.
Die
Erkrankungsform wirkt sich hauptsächlich auf die Koordinationsfähigkeit
aus.
Eine
Behandlung oder Genesung ist bei unseren Tauben nicht zu erwarten.
Fazit
Paramyxovirose ist leicht übertragbar und in der Regel nicht
heilbar.
Krankheitsbild:

Die Tauben
bekommen einen wässrigen Kot (Resorptionsstörung).
Die
Beeinträchtigung der Nervenfunktion hat eine einseitige Lähmung
der Flügel
und Beine zur Folge.
Ein
weiteres Merkmal tritt nach 3-4 Wochen auf. Kopf- und Halsverdrehungen
bzw.
Schiefhaltungen des Taubenkörpers.
Man muss
auch beachten, das bei diesem Krankheitsbild leicht eine Verwechslung
mit dem
bekannten Paratyphus entstehen kann. Es ist wichtig, dies abzuklären.
Eine
Impfung ist daher vorsorglich anzuraten, um einer Vermehrung dieser
Virusart
bei seinen
Tauben entgegenzuwirken.
Paratyphus (Salmonellose)
Salmonellen sind die Erreger
von Typhus
Salmonellen sind eine
Gattung
der
Enterobakterien,
die nach dem amerikanischen
Tierarzt
und Mikrobiologen Daniel Elmer Salmon (1850—1914) benannt sind. Es
handelt sich dabei um 2—3 μm große gramnegative (nicht anfärbbare)
stäbchenförmige Bakterien. Von der Salmonellen-Enteritis sind
Typhus bzw. Paratyphus zu
unterscheiden, die durch andere Salmonellen-Erreger, Salmonella
typhimurium bzw. paratyphimurium. entstehen und vor
allem in tropischen Ländern verbreitet sind.
Da die Bekämpfung der
Erkrankung schwierig ist, kommt der Vorbeuge eine herausragende
Bedeutung zu.
Ansteckung: Hier erfolgt die
Infektion durch Kotspuren, die beim Trinken,
Essen oder auf andere Art
über den Schnabel in den Darm geraten. Mit Ausnahme
des Typhuserregers (Salmonella
typhi), dessen einziges natürliches Reservoir der Darmtrakt der Taube
ist, werden alle anderen Salmonellen auch von vielen anderen Tieren
ausgeschieden. Insbesondere die Weitergabe des Bakteriums auf die
Nachkommen der Tippler über das Brutei bzw. die Kropfmilch infizierter
Tauben
wird unterschätzt.
Krankheitsbild:
Es sind bei Tauben
vielfältige Schäden an verschiedenen Organen zu beobachten. (Darm,
Gelenke, Gehirn usw.).
Der Ausbruch der Krankheit
kann sich durch geschwollene, schmerzende und
vermehrt warme Gelenke an
den Beinen und Flügeln äußern. Also bei Erscheinen
der ersten Symptome
wie Erbrechen, Durchfall oder aufgeplustertem Sitzen der Tippler sowie
Appetitlosigkeit, Abmagern und Flugunlust empfehle ich folgendes.
Untersuchung von Tauben und Kot, um die beteiligten Erreger zu
bestimmen, den Zustand des Verdauungstraktes und des Immunsystems zu
erkennen und eine Salmonellose auszuschließen. Handelt es sich um die
übliche Dreigliedrigkeit
(Einzeller, Bakterien, Viren) der Erkrankung,
werden folgende Maßnahmen durchgeführt: Abtöten der Einzeller und
Bakterien mit Ronidazol und Antibiotika (Verschreibungspflichtig)
Die Paratyphuserkrankung
eines Taubenbestandes ist häufig nicht auf den
ersten Blick zu erkennen.
Wie wirken Impfungen?
Den Tieren werden abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger
zugeführt,
so dass es eine abgemilderte Form der Krankheit durchmacht
und in deren Verlauf Abwehrstoffe, die Antikörper, bildet. Diese
Antikörper bzw. die Fähigkeit, Antikörper zu bilden, bleibt über längere
Zeit erhalten, so dass der Vogel Krankheitserreger abfangen und
unschädlich machen kann, bevor eine Krankheit ausbrechen und den Körper
schädigen kann.
Um große
Taubenverluste zu verhindern, ist eine rechtzeitige Impfung des
kompletten Bestandes zu empfehlen.
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Tipps für den
Monat
März
Paarung von Tippler
Wir Tipplerhalter
haben alle ein Ziel, Züchten und Wettflüge bestreiten.
Die Teilnahme an
Wettflügen ist organisatorisch einfach. Aber wie sieht es den erst
einmal mit der Zucht aus.
Die Zuchtvorbereitung
Fast jeder
Tipplerzüchter trennt seine Tiere im Winter. (Weibchen und Vögel in
unterschiedliche Abteile).
Wichtig bei der
Ernährung der Tippler ist die ständige Zugabe von Vitaminen, Proteinen,
Spurenelementen, Fettsäuren und Mineralien.
Wenn ich meine
Tippler paare ist das fast immer Anfang März.
Erst setze ich die
Vögel, die im Winter in dem Zuchtschlag verbleiben, in ihre selbst
gesuchte Nistzelle.
Die meisten Züchter
setzen ihre Weibchen zu den Vögeln, wobei meist nach
Leistung verpaart
wird.
Einige Züchter
treffen ihre Zuchtauswahl nach der Taubenfarbe.
Damit man auch
etwas „Buntes“ im Schlag hat, denn Tippler gibt es in fast allen Farben.
Ist die Paarung
vollbracht, kann man die Tippler langsam aus ihren Zellen lassen.
Da ich 20 Zellen
habe, lasse ich mal oben links raus, dann mal unten rechts und
auch mal
in der Mitte. Man muss sich schon selbst ein wenig Zeit nehmen.
Hast und Eile
bringt bei der Paarung gar nichts.
Manche Taube fliegt
auch schon mal in eine falsche Zelle - Beißerein sind die Folge.
Es gibt, wenn auch
selten, blutige Kämpfe.
Geeignetes
Nestmaterial wie Tabakstängel beschäftigt die Tippler und sie lernen
dabei das Anfliegen ihrer Zellen.
Nach etwa 8-9 Tagen
der Paarung, legen die Tippler am Abend ihr erstes Ei.
Und nach 2 Tagen
das zweite Ei.
Jetzt wird es ruhiger im Schlag. Das Futter sollte
mehr aus Gerste bestehen, das
hält die Tiere ruhig. Wehrend der Brutzeit
sollte man eine Kur gegen gelben Knopf, Kropfschleimhautendzündung, Kokzidiose, vornehmen. TKK von der Firma
Backs
ist eine gute Wahl. Nach etwa 15
Tagen Brutdauer sollte langsam wieder das
Futter Eiweißreicher werden.
Etwa nach 18 Tage
brüten, schlüpfen die Jungen.
Jetzt sollte der
Futtertrog mit dem besten Futter bereitstehen.
Das beringen der
Jungen beginnt zwischen dem 7-9 Tag des Schlüpfens.
Die Tipplerjungen
verbleiben bis zu ca. 22 Tagen im Nest, ehe sie in ihre neue Umgebung (Juntaubenschlag)
kommen.
Aber dann sind wir
schon im Monat April.
TCD Tippler Club Deutschland
Thomas Gottschalk
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Tipps
für den Monat April

Jetzt
nähern wir uns endlich der wärmeren Jahreszeit.
Und das tut
auch unseren Tipplern gut. Die Tippler kommen langsam in ihre
Zuchtform.
Die
Jungtippler sind geschlüpft und unser Taubenfutter sollte jetzt
Eiweißreicher
sein.
Hülsenfrüchte wie Wicken, Erbsen, Dunpeas, Dari/Milo dürfen im Futter
nicht
fehlen.
Es gibt
verschiedene Taubenfutterfirmen, die sehr gutes Taubenfutter bieten.
Zum
Beispiel die Firmen Matador, Spinne, Bayers oder verschiedene Mühlen.
Mineralien
und auch Pick oder Taubensteine sind eine sinnvolle Futterergänzung
für
besonders festgesetzte Tauben.
Spätestens
jetzt, sollte jeder Tipplerzüchter seine TCD Ringe zur Hand haben, um
seine Jungtippler nach 7-10 Tagen zu beringen.

Namensringe
sind eine sinnvolle Anschaffung, um den einen oder anderen Tippler
wiederzubekommen. Jeder Tipplerzüchter sollte es sich selbst zur Pflicht
machen,
die gemeldeten Tauben abzuholen oder den Eigentümer zu
benachrichtigen.
Denn jedes
Jahr verschwinden tausende Tauben und nur wenige werden gemeldet.
Denn wo
Tauben fliegen, fliegen auch welche zu.
Selbst das
Ausgewöhnen unserer Jungtippler birgt oft große Verluste.
Werden die
Jungtippler aus dem Schlag gelassen, bekommen sie kein Futter.
Jungtippler
sollten auch an ihre Droppertauben gewöhnt werden.
Das
hineinlocken in den Taubenschlag geht dann viel leichter.
Das
richtige Füttern unserer Tippler ist das A & O im Tipplersport.
Jeder
Züchter darf natürlich auch seinen schriftlichen Beitrag zu dem einen
oder anderen Beitrag zusteuern. Er wird garantiert hier auf unserer TCD
Internetseite veröffentlicht.
TCD Tippler
Club Deutschland.
Thomas
Gottschalk
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Tipps
für den Monat Mai
Fangen wir gleich mal
mit dem Droppen unserer Tippler an.
Aber jetzt muss ich
erst einmal erklären, was sind denn überhaupt Droppertauben.
Die meisten
Sportsfreunde beschaffen sich meist ein oder zwei Paare weiße
Pfautauben. Es gehen aber auch andere Rassetauben sowie helle oder
besonders
agil fliegende Tauben.
Hauptsache ist, dass
sie besonders aktiv auf dem Dach sind,
denn das ist das, was
unsere Locktauben (Dropper) ja sein sollen. Die Tippler
bekommen täglich ihr Futter im Taubenschlag gereicht und da werden dann
die Pfautauben zur Fütterung mit an den Futtertrog gelassen.
Schnell merken sich
die Tippler, wenn die Pfautauben zu sehen sind, gibt es Futter. Wenn man
die Tippler dann soweit auf die Pfautauben dressiert hat, beginnt der
Züchter, das auch dann anzuwenden, wenn die Tippler fliegen.
Haben die Tippler
schon etliche Stunden am Himmel verbracht, dann setzt man
die Dropper
auf das Dach, und lässt sie hin und her laufen, um die Tippler
anzulocken bis sie gelandet sind.
Damit unsere
Jungtippler nicht in Hochform sind, wenn sie zum ersten Mal ins Freie
gelassen werden, füttert man am besten einige Tage vorher reine Gerste.
Am Tage des
Freifluges sollten unsere Jungtippler einen leeren Kropf haben.
Die 25 Tage alten
Jungtippler sind schon in der Lage einen ganzen Tag und Nacht
zu
fliegen.
Und es kommt dann
schon einmal vor, das ein ganzer Tipplerstich verloren geht.
Das ist nicht der
Sinn unsere Tippler Zucht.
Das sind so zum Beispiel
Dropper.
02.05.2009 TCD Thomas Gottschalk
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Tipps für den Monat Juni
Wir nähern uns
langsam dem Long Day Flug im Monat Juni.
Long Day auf deutsch Langer Flug wurde zu dem Zeitpunkt
gewählt, wo die Tage lang sind und die Nächte kurz.
Daher haben unsere Tipple, die genau 4 Uhr gestartet
werden, die Möglichkeit, viele Stunden am Himmel zu
verbringen.
Für diesen Wettflug, meist mit Rekordstunden fliegende
Tippler, müssen die Tippler natürlich in Topform sein.
Und das heißt, sie müssen vorher ein wenig Training
bekommen. Die Tippler, nicht wie sonst üblich mal um
8 Uhr oder mal um 10 Uhr fliegen lassen,
bringt da nichts.
Wer meist so gegen 10 Uhr seine Tippler fliegen lässt,
sollte sich daran gewöhnen, das unsere Tippler
Frühaufsteher sind.
Also Schritt für Schritt die Tippler gegen 4 Uhr fliegen lassen.
Trainingsplan-Beispiel.
Also wir beginnen um 10 Uhr am Montag und
am Mittwoch um 9 Uhr,
am Freitag können wir schon um 8 Uhr fliegen lassen.
Bis wir dann endlich 4 Uhr erreicht haben. Das ist eine
Mindestvoraussetzung für unsere Tippler.
Das unsere Tauben auch gerne im dunkeln fliegen,
muss man sie auch an Beleuchtung gewöhnen.
An einem Mast oder zumindestens an einer hohen Stelle
des Taubenschlages sollte ein 500 Watt-Strahler montiert sein,
der das ganze Taubenschlagdach beleuchtet.
Fliegen unsere Tippler in die Dunkelheit, kann man die
Dachbeleuchtung anschalten und die Dropper auf das
Dach setzen.
Nach ungefähr 20 Minuten kommen dann alle unsere
Tauben auf den Schlag zurück.
Im heimatlichen Schlag angekommen, werden die Tippler
sofort mit Futter und Wasser belohnt.
Dem Trinkwasser zugesetztes Magnesium ist gut für
unsere Tiere. Das brauchen sie für ihre Muskeln,
damit sie nicht verkrampfen.
Es gibt Taubenfutter, sgenanntes Rennfutter, was viele Züchter
gerne ihren Tauben geben, um sie noch zusätzlich zu guten
Flugleistungen zu bewegen.
Während der Trainingszeit ist man gut beraten,
eine Kotprobe beim Amtlichen Tierarzt einzuschicken.
Denn nur gesunde Tippler sind Leistungstippler.
04.06.2009 TCD Thomas Gottschalk
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Tipps für den Monat Juli
Namensringe für Tauben - so wichtig wie nie!.
Unsere Tippler haben schon einen Ring am rechten Fuß.
Auf diesem Ring steht der Jahrgang, der Verein (z.B.
Tippler Club Deutschland) und eine Endnummer.
Die Endnummer ist meistens vierstellig.
Aber es gibt auch Namensringe. Auf diesen Ringen soll der Name
und die Telefonnummer des Taubenzüchters stehen. Aber braucht
man überhaupt Namensringe? Ich meine, ja,
denn im Tipplersport kommt es sehr häufig vor, das Jungtauben
beim Ausgewöhnen entfliegen. Jungtippler sind schon im Alter von
25 Tagen in der Lage, stundenlange Flüge zu absolvieren. Wenn
dann der Habicht oder Wanderfalke dazwischen geht, passiert das,
was wir alle nicht wollen, unsere Lieblinge sind alle weg.
Fliegt dann eine Taube bei einem Menschen zu, rufen diese meist
den Eigentümer an. Denn Tippler haben die Angewohnheit, die
menschliche Nähe zu suchen. Ich selbst habe im Mai 2009 meine
Jungtippler zum Freiflug gelassen, bis dann gegen Mittag ein
Habicht dazwischen ging. Von meinen 14 Jungtippler gingen 8
Tippler gegen Abend in ihren Schlag. 6 Tippler blieben weg. Am
nächsten Tag während des Frühstücks bekam ich meinen ersten
Anruf, dass eine Tauben in Berlin-Karow abzuholen sei. Als ich
mich auf dem Weg machte, bekam ich einen weiteren Anruf von
einem Brieftaubenzüchter, den ich seit Jahrzehnten gut kenne,
dass ein Tippler von mir bei ihm abzuholen sei. Gesagt getan. Am
Mittag rief noch eine Person aus Berlin-Blankenburg an und am
Nachmittag ein Brieftaubenzüchter aus Schönwalde, Kreis Bernau.
Am nächsten Tag hatte noch ein Brieftaubenzüchter angerufen.
Leider war dann die Taube aus Erschöpfung gestorben.
Ein Tippler blieb verschwunden.
Ich bin also der Meinung, dass es wichtig ist, Namensringe den
Tipplern aufzuziehen.
Den Tipplern zuliebe ihr zuhause wiederzugeben.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
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Tipps für den Monat August
Schiedsrichter richtig ausbilden
Was haben eigentlich unsere Schiedsrichter für Aufgaben?
Ob in der DFU oder beim TCD - Schiedsrichter brauchen beide
Vereine.
Freie Flüge sind was schönes, weil man sich um nichts kümmern
muss. Keine Briefe dem Wettflugleiter schreiben, bzw. dem einen
oder dem anderen ist es lästig, einen Schiedsrichter im Garten
oder am Taubenschlag zu haben.
Wer jedoch an Wettflügen teilnimmt, benötigt einen
Schiedsrichter.
Am einfachsten ist es, sich von jemanden “irgend etwas“
unterschreiben zu lassen, aber das entspricht nicht den
Richtlinien der Wettflugordnung und kann nicht anerkannt werden.
Jeder von uns hat die Wettflugordnung bekommen und hoffentlich
auch gelesen.
Wichtig ist es, dass die Schiedsrichter die Wettflugordnung
kennen und dann das Wettflugprotokoll richtig ausfüllen.
Es ist dem Wettflugteilnehmer immer peinlich, wenn eine
Kontrolle kommt und sich Fehler eingeschlichen haben.
Das kann dann unweigerlich zu einer Disqualifizierung führen.
Deshalb appelliere ich an alle Sportsfreunde, ihren
Schiedsrichtern die Wettflugordnung auszuhändigen und die
Wettflüge nach den Regeln der DFU und TCD durchzuführen
Damit es auch im Jahr 2010 alles „Hurra Flüge“ werden.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
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Tipps für
den Monat September
Taube
zugeflogen, was nun?
Wo Taubenschläge sind fliegen auch welche zu - sogenannte
Zuflieger.
Auch wir Tippler Züchter haben öfter mal eine Taube in unserem
Schlag.
Egal welche Art oder Rasse.
Alle verirrte Tauben müssen gut versorgt werden.
Aber wie richtig?
Als erstes brauchen unsere Zuflieger Wasser. Da ja unsere
Zuflieger fast immer in den Sommermonaten fliegen,
sind sie nicht nur hungrig, nein sie haben vor allem Durst.
Da Tauben Körnerfresser sind, hat es keinen Sinn Brot, Kuchen
oder
ähnliches zu geben.
Ich verfahre mit zugeflogenen Tauben so:
Taube einfangen, dann in einen Käfig oder auch freie Nistzelle
setzen, damit sie Ruhe vor anderen Tauben hat.
Dann erst kleine Körnermischung in einem kleinen
Schälchen geben. Erst am nächsten Tag notiere ich die
Ringnummer am Ständer (Fuß). Eventuell befindet sich auch
am anderen Ständer ein Ring mit einer Telefonnummer.
Seit 2002 haben Brieftauben elektronische Ringe, die schwarz
oder auch grün sind und mit einer Telefonnummer versehen sein
müssen.
Sie sagt uns wo wir uns hinwenden können, wenn wir einen
Zuflieger haben.
Jeder Taubenzüchter, also auch wir als Tipplerhalter, ist
verpflichtet, Tauben zu versorgen und den Eigentümer zu
benachrichtigen.
Die Tauben danken es uns Menschen mit ihrem imposanten Wesen.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
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Tipps für den Monat Oktober
Bei unseren Tipplern ergibt sich jedes Jahr das gleiche Spiel:
Die MAUSER.
Bereits bei den Flügen haben unsere Tippler schon eine enorme
Belastung. Jedoch die Mauser stellt eine noch größere Belastung
unsrer Tauben dar. Regelmäßige Zufütterung und
spezielle Mauserpräparate erhöhen die Qualität der Federn.
Wichtig ist, das unsere Tippler gut und schnell durch die
schwierige Zeit kommen, denn in der Mauserzeit (Hauptmauserzeit)
sind unsere Tippler besonderen Gefahren durch Raubvögel wie
Wanderfalke und Habichte ausgesetzt. Viele Tauben mausern quasi
über Nacht.
Im Grunde genommen, besteht die Mauser das ganze Jahr über.
Hauptmauserzeit ist von September bis Mitte November.
Ende Dezember sollte sie abgeschlossen sein.
Während der Mauser kommt es häufig zur Erkrankung wie
Trichomonaden (Gelber Knopf ). Geschieht das bei einzelnen
Tieren, muss nicht gleich der ganze Bestand behandelt werden.
Nach Abschluss der Behandlungen sollte die Darmflora mit Vitamin
B wieder richtig in Schwung gebracht werden. Selbstverständlich
muß für jeden Züchter die Hygiene im Schlag sein.
Parasiten, egal welcher Art, haben im Schlag nichts zu suchen.
Milben oder Federlinge sind mit verschiedensten Mitteln zu
bekämpfen. Fragen sie ihren Händler in ihrer Nähe, was er
empfiehlt.
Wer grundsätzlich etwas gegen Ektoparasiten tun will, kann sich
beim Tierarzt den Wirkstoff Trichlorphos holen und das ins
Taubenbad geben.
Gegen Milben hat sich das Mittel Agrinova Milbenfrei als Puder
gut bewährt.
Da unsere Tauben Körnerfresser sind, ist jetzt Zeit das Futter
umzustellen. Im Handel gibt es verschiedene Mauserfuttersorten.
So oder so ähnlich sieht die Mischung zur Mauser aus:
Mausermischung vom Feinsten
10% Erbsen gelb/grün 10% Mais
8% Mais (Plata-Mais) 7% Braugerste
6% Wicken 6% Erbsen,
6% Dari 6% Milocorn
4% Kardisaat 4% Haferkerne
3% Sonnenblumenkerne 3% Leinsaat
3% Sojabohnen-Splits 2% Raps
2% Hirse 2% Paddyreis
2% Buchweizen 14% Weizen
2% Rohreis
ergibt 100 % Mausermischung
Natürlich ist Futter zu guter letzt nicht das Wichtigste.
Grit und Futterkalk gehören in jeden Taubenschlag, Taubenkuchen,
zum Beispiel von der Firma Backs, ist eine gute Ergänzung, um
Mangelerscheinungen von Salzen und Mineralien vorzubeugen.
Im Monat November findet in Kassel ein Taubenmarkt statt. Dort
bekommt man fast alles, was man zur Mauserunterstützung braucht.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
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Tipps für den Monat November
Tauben - Geschlechter trennen oder nicht?
Jedes Jahr das gleiche. Trenne ich meine Tipplertauben oder
nicht?
Meine Weibchen legen selbst im November ohne Probleme.
Trotz der großen Anstrengungen während der Mauser.
Es gibt einige Vorteile des Trennens:
1. ruhiger
2. Tauben sind bedeutend Man stellt sehr früh fest, ob
man beim Anpaartermin auch
genug paarige Tippler hat. Also gleich
viele Vögel wie Weibchen.
Wenn nicht, kann man ja mit einem anderen
Sportsfreund
Tippler tauschen.
3. Tipplertauben lassen sich leichter paaren und auch
umpaaren.
Nachteil des Trennens:
Bei schönem oder milden Winterwetter kommt es vor, das sich
Tippler
untereinander paaren.
Einen bestimmten Tag zum Trennen habe ich eigentlich nicht.
Ich kenne sehr viele Sportsfreunde, die trennen schon Mitte
September.
Mir persönlich ist dieser Trenntermin zu früh.
Das da Tauben schon früher und leichter durchmausern mag wohl
sein,
aber ich finde, das war es dann auch schon.
Wenn die Tippler Anfang bis Ende März wieder angepaart werden,
reicht
es völlig aus, Anfang Januar zu trennen.
Ja, dann gibt es ja noch einige Züchter die trennen überhaupt
nicht.
Wer einen kühlen Taubenschlag hat, hat sicherlich den Vorteil,
das die Tippler
allgemein ruhiger sind und spät in die Hauptmauser kommen.
Ja und dadurch kommen die Tauben auch erst spät so richtig in
„Fluglaune“.
Meine persönliche Meinung ist, das Geschlechter zu trennen
wichtig ist gerade
beim Umpaaren im Frühjahr.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
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Tipps für den
Monat Dezember
Es kehrt endlich
ruhe im Taubenschlag ein Oder?
Ja der eine oder andere Züchter Impft seine Tippler schon im
Dezember,
die anderen im Januar.
Auch wir gönnen uns ein wenig Ruhe. Aber können wir den das
überhaupt.
Sind wir nicht schon wieder unruhig was wird das neue Jahr 2010
bringen?
Wo habe ich Fehler gemacht.
Wir können von jeden Taubenliebhaber nur Lernen. Damit es auch
2010 wieder Huraflüge geben wird.
Und wie sieht es im und um den Schlag aus?
Haben wir da nicht ein paar Veränderungen vorzunehmen?
Ich glaube wir kommen nie zur Ruhe. Kaum ist die Mauser vorbei
denken wir schon wieder an Winterzucht.
Erst den Paarungstermin selbst festlegen. Wer ein kleinen
Taubenbestand hat ist da klar im vorteil.
Also von wegen Ruhe
Als erstes Sämtlich umbauten am und im Schlag vornehmen die man
schon immer machen wollte. Den im Sommer kommt man sowieso nicht
dazu.
Jeder hat es selbst in der Hand ober er eine Winterzucht macht.
Dazu gehört natürlich auch die Verdunklungsmethode. Wegen der zu
weit fortgeschrittene Mauser.
Haben wir genügend Futterkalk, Grit, Tabackstängel zum Nestbau,
oder Nesteinlagen,
Vitamine in fester oder flüssige form.
Und natürlich Zuchtfutter.
Das sind so viele kleine dinge dir wir zu beschaffen haben.
Auf ein stück Papier kann man schon die grobe Umpaarungen
vornehmen.
Andere haben Computer Programme wo das finde ich bedeutend
leichter geht. Meine persönliche Meinung.
Voller Aufregung auf das Kommende Jahr nicht das Weihnachtsfest
mit der Familie vergessen. Denn unser schönes Hobby könne wir
nur mit unsere Familien genießen.
Sind wir glücklich mit unserem Hobby, sind unsere Frauen es
auch.
Der Tippler Club Deutschland -Vorstand wünscht allen
Tipplerfreunde ein Fröhliches und Gesundes Weihnachtsfest.
Vorsitzender Thomas
Gottschalk
09.12.200
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